Donautal

18. Mai 2022

Die Temperaturen steigen und unsere Erwartungen auch. Wir versuchen früher loszukommen (mit Betonung auf versuchen) und sind gespannt auf das viel gelobte Donautal. Kurz durch den Wald und runter ins Tal. Die Strecke ist angenehm und immer wieder gibt es kleine Sehenswürdigkeiten. Höhlen, Steinformationen, Burgruinen und natürlich die junge Donau selbst.

Das Wandern fällt leicht, doch die Hitze nimmt zu. Wir schaffen es bis zum Jägerhaus, waten mit den Pferden durch die Furt und machen Mittagshalt. Die Chance in der Donau zu baden, lassen wir uns nicht nehmen und so wird unsere Pause gleich etwas länger. Ein Eis muss auch noch sein - wir gondeln den Radweg entlang und ermahnen die Kinder alle paar Minuten, rechts zu laufen, denn auch die Velofahrer sind unterwegs - manche davon in einem Höllentempo.

Die Hitze drückt, auch auf die Stimmung, und im Gegensatz zum Morgen kommen wir nur sehr langsam voran. Kurz nach fünf Uhr haben wir es endlich geschafft und erreichen den Obstgarten des Klosters Beuron. Hier dürfen wir die Nacht verbringen - an einem speziellen Ort.

Da wir so spät angekommen sind, ist im Kloster niemand erreichbar. So machen wir uns auf die Suche nach Wasser und können in einem Restaurant alle unsere Wasserflaschen und -säcke auffüllen - welch ein Glück an einem so durstigen Tag! Auf dem Weg dahin kommen wir an einen Spielplatz, bei dem eine Holzhütte mit Sitzgarnitur und Tisch steht, etwas weiter weg hat es ein Toitoi und auf einen Schlag haben wir alles, was man sich wünschen kann. Wir kochen und essen beim Spielplatz und fallen später todmüde ins Bett - äh aufs Mätteli ;-)

Zurück
Zurück

Senioren, steile Pfade und siebter Himmel

Weiter
Weiter

Kriebelmücken und Piraten