Senioren, steile Pfade und siebter Himmel

19. Mai 2022

Die Nacht war erholsam und nach einem guten Frühstück und interessanten Gesprächen mit Bruder W. , welcher für den Obstgarten zuständig ist, machen wir uns auf nach Irndorf. Die Route führt uns über den Parkplatz für die Reisecars und just in diesem Moment geraten wir in eine Reisegruppe von Senioren. „Oh, schau mal, ein Pferd und ein Esel!“ Zum Glück versteht Tara kein Wort (ist übrigens nicht das erste Mal, dass sie sich anhören muss, sie sei ein Langohr). Anscheinend sind wir eine Attraktion, werden fotografiert und eine Frage jagt die nächste. Mittlerweile sind auch die Kinder richtige Profis und beantworten in Hochdeutsch geduldig die Fragen. Die Omas beginnen in den Taschen zu kramen und viele Süssigkeiten kommen zu Tage inklusive Euros „damit kauft ihr euch ein Eis!“

Reich beschenkt ziehen wir weiter und geniessen die noch angenehmen Temperaturen, als wir noch ein Stück der Donau folgen. Unterhalb von Irndorf überqueren wir eine kleine Holzbrücke. Bei einer wunderbaren Blumenwiese mit Aussicht auf Burg Wildenstein machen wir Mittagsrast und es kehrt eine friedvolle Stimmung ein.

Danach überwinden wir etwa 200 Höhenmeter. Der Weg ist anfangs so steil, dass Zoli und ich die Pferde tauschen, da ich Sueño auch von hinten gut lenken kann. So geht es für mich ziemlich angenehm im „Säumerlift“ den Berg hoch. Es tut gut, endlich mal wieder mit Sueño zu wandern, ich freue mich!

Bald haben wir es geschafft und kommen bei brütender, stickiger Hitze in Irndorf in der Wanderreitstation an. Was für ein Luxus hier zu sein! Wir können die Pferde waschen (also Sueño, Tara hält nicht viel vom Gewaschenwerden) und die zwei beziehen schöne, schattige Boxen ohne Kriebelmücken und Fliegen. Wir beziehen eine komfortable Ferienwohnung. Die Dusche und die Betten sind himmlisch!

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Wiedersehen mit Hindernissen in Little Engadin

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