Glacé und Naturparadies
12. April 2022
Die Strecke über den Schneitberg ist anfangs sehr steil - oben angekommen werden wir mit einer wunderbaren Weitsicht bis nach Deutschland belohnt. Sogar die Vulkane des Hegaus sind zu erkennen. Beim Abstieg macht sich langsam Hunger breit und wir halten Ausschau nach einem geeigneten Rastplatz. Geeignet heisst: Gras für die Pferde und eine gemütliche Ecke für uns. In diesem Fall entschliessen wir uns für das Schützenhaus bei Oberschneit. Nachdem wir und die Pferde sich die Bäuche vollgeschlagen haben, fährt plötzlich ein Auto vor.
Eine Frau mit Säugling auf dem Arm steigt aus und lädt uns nach einem kleinen Schwatz zu sich in den Garten ein. Da es gerade zu unserer Laufrichtung passt, nehmen wir die Einladung gerne an.
Wir werden mit einem Glacé verwöhnt und ich bekomme einen “richtigen” Kaffee! ( keinen Instantkaffee, wie sonst jeden Morgen ;-))
Der Abschied fällt uns schwer aber wir müssen los, damit wir am Ziel noch genügend Zeit für den Aufbau von Zelt und Zaun haben. Die Sonne brennt richtiggehend vom Himmel und die letzten zwei Kilometer müssen wir “durchbeissen”. Aber die Anstrengung lohnt sich. Glücklich erreichen wir das wilde Naturparadies unseres Gastgebers in Gündlikon.
Aus einem geplanten Ruhetag werden zwei und wir kosten die Natur, den Garten, den Badeteich und die bereichernden Gespräche mit unserem Gastgeber aus.